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Neurowissenschaft in der Führungspraxis

Zwei-Tages-Workshop

Die modernen Neurowissenschaften haben uns Erkenntnisse über die Prozesse und Mechanismen, auf die das menschliche Nervensystem aufgebaut ist, zunehmend zugänglich machen können, und haben damit die Grundlagen für eine neue Wirksamkeit in vielen Bereichen des menschlichen Handelns, geliefert.

Sie bieten uns eine ergänzende Alternative zu den analytischen Vorgehensweisen des 20. Jahrhunderts an, die auf die Metapher der Maschine aufgebaut sind, und die gerade generell an ihre Grenzen kommen, besonders im Umgang mit den komplexen Phänomene des 21. Jahrhunderts, wo sie zu Fehleinschätzungen und zu fehlerhaftem Handeln führen können.

Das Nervensystem bleibt leistungsfähig und gesund wenn es gemäß seiner natürlichen Eigenschaften behandelt wird, die auf Vernetzung und organische Selbstregulierungsdynamiken bauen und nicht reduzierbar sind auf mechanische Steuerung und Kontrolle.

In kaum einem Feld unseres Handelns wie in der Führung, Kommunikation und Bildung ist es inzwischen so schmerzhaft offensichtlich geworden, wie wir an die Grenzen des analytisch-mechanischen Denkens und Handelns kommen. Ein Umgang mit uns selbst, der unserer Natur als organische Wesen gerecht wird, ist der Weg der Zukunft und er ist der sicherste Weg, die neuen Erfolge zu ermöglichen, die wir in Wirtschaft und Gesellschaft brauchen.

Es werden in Organisation und in der Gesellschaft zunehmend sogenannte „agile“ Vorgehensweisen gesucht, die eine neue Qualität des Erfolgs möglich machen sollen. Erste Piloten in Vorreiterorganisationen zeigen großes Potential.

Was agilen Ansätzen meist noch fehlt, ist ein handwerkliches Verständnis für den Umgang mit den Bedürfnissen von Menschen in ihrer Vernetzung und in ihren Selbstregulierungsprozessen. Die wirksamsten Vorgehensweisen finden heute ihre Grundlagen in Verhaltensansätzen, die von den Neurowissenschaften abgeleitet sind.

Führungskräfte, Teamleiter, Projektleiter, Trainer und Coaches können ihre Wirksamkeit deutlich durch ein Verständnis für Handlungsansätze verbessern, die in neurowissenschaftlichen Erkenntnissen über Vernetzung und Selbstregulierung verankert sind.

Sie lernen den Umgang mit:

  • Selbstregulierungsprozessen
  • Pendulation
  • Achtsamkeit
  • Titriertes Handeln
  • Resonanzfähigkeit
  • Somatische Wahrnehmung
  • Intuition und Mustererkennungskompetenz
  • Empathische Einstimmung
  • Versprachlichung, Wahrnehmungen benennen, Klarheit und Konsequenz
  • Grenzen in Beziehungen und in der Führung
  • Wertschätzung und Ressourcierung als Kommunikations- und Führungsansatz
  • Stärkenorientierung und Leistung

 

Zielgruppen:

Führungskräfte, Teamleiter, Projektleiter, Trainer, Coaches

 

Format:

  • Kleingruppenseminare
  • Methoden und Fachinput, umgesetzt in Kleingruppenarbeit, Plenumsreflexion, Sharingrunden, Demonstration vor der Gruppe, Ableitung von Erkenntnissen und Handlungsfeldern.

Fachliche Quellen:

 

NARM–Neuro-Affective-Relational Model, von Dr. Laurence Heller

Somatic Experiencing, von Peter Levine

Systemische Organisationsberatung und Systemisches Coaching, allgemeine Fachansätze

 

Wann: Inhouse-Business-Seminar, nach Vereinbarung

Wo: Offsite in einem Tagungshotel

 

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2 Tage Seminar